Präzise Diagnose
und Analyse
vom Spezialisten!

Präzise Diagnose und Analyse vom Spezialisten!

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Wenn in komplexen Produktionsprozessen Maschinen im Einsatz sind, ist ein individuelles Condition Monitoring bzw. eine stetige Zustandsanalyse dringend zu empfehlen. Denn so lassen sich aufkommende Probleme vorhersagen, und ungeplante Stillstände und Ausfälle bestmöglich vermeiden. Wir bieten Ihnen das gesamte Diagnose- und Analyse-Spektrum für Ihre Antriebstechnik. Kompetent und auf Ihren Bedarf zugeschnitten.

Unsere Leistungen auf einen Blick:

Diagnostik und Condition Monitoring:

  • Implementierung von zustandsorientierten Instandhaltungskonzepten
  • Diagnostische Untersuchungen an elektrischen Maschinen
  • Optimierung von Betriebszuständen
  • Analyse von Wirkungsgraden

Messungen zur Zustandsanalyse:

  • Schwingungsanalysen
  • Wälzlageranalysen
  • Frequenzanalysen
  • Widerstand und Isolationsmessungen
  • Durchflussmengenmessungen
  • Wanddickenmessungen
  • Thermografische Untersuchungen
  • Endoskopische Untersuchungen
  • Tan-∂ Messungen
  • Teilentladungsmessungen
  • Ebenen- und Fundamentvermessungen
  • Wirkungsgradanalysen

Wichtige Fragen zu Diagnose und Condition Monitoring

Welche Fehlerbilder können wir mit einer Schwingungsanalyse unterscheiden?

Aus Schwingungspegeln und Frequenzanteilen lassen sich Hinweise auf Unwucht, Ausrichtfehler, mechanische Lockerungen, Lagerprobleme oder Verzahnungsauffälligkeiten ableiten. Die Aussage hängt von Messpunkt, Drehzahl, Lastzustand und Maschinenaufbau ab. Wir vergleichen deshalb mehrere Messrichtungen und, soweit vorhanden, frühere Messungen. Eine belastbare Diagnose entsteht erst aus Spektrum, Trend und technischem Kontext.

Wann sind Teilentladungs- und Verlustfaktormessungen an Hochspannungswicklungen sinnvoll?

Teilentladungsmessungen können lokale elektrische Aktivitäten in oder an der Isolation sichtbar machen. Der Verlustfaktor unterstützt die Beurteilung des gesamten Isolationszustands und seiner Veränderungen. Beide Verfahren beantworten unterschiedliche Fragen und werden abhängig von Spannungsebene, Bauart, Messmöglichkeit und Anlass eingesetzt. Wir bewerten die Ergebnisse zusammen mit weiteren elektrischen Prüfungen und der Betriebshistorie.

Warum kombinieren wir bei einer Zustandsbewertung mehrere Messverfahren?

Viele Fehlerbilder erzeugen ähnliche einzelne Symptome. Eine erhöhte Temperatur kann beispielsweise elektrische, mechanische oder prozessbedingte Ursachen haben. Durch die Kombination von Schwingung, Temperatur, elektrischen Messungen und Sichtbefund lassen sich Hypothesen gegenseitig prüfen. Das erhöht die Aussagekraft und hilft, Maßnahmen nach Dringlichkeit und tatsächlichem Risiko zu priorisieren.

Wann ist eine thermografische Untersuchung sinnvoll und welche Grenzen hat sie?

Thermografie macht Temperaturverteilungen unter geeigneten Betriebsbedingungen sichtbar und kann Hinweise auf elektrische Kontakte, Kühlprobleme, Lagerstellen oder ungleichmäßige Belastungen geben. Das Ergebnis hängt jedoch von Last, Oberfläche, Sichtzugang und Umgebungsbedingungen ab. Eine auffällige Temperatur zeigt nicht automatisch die Ursache. Wir ordnen das Wärmebild deshalb zusammen mit Betriebsdaten und ergänzenden Messungen ein.

Wann reicht eine punktuelle Diagnose und wann ist eine Trendmessung sinnvoll?

Eine punktuelle Diagnose kann ausreichen, wenn ein klar abgegrenztes Problem unter reproduzierbaren Bedingungen untersucht wird. Bei sporadischen Auffälligkeiten, fortschreitenden Schäden oder kritischen Maschinen ist eine Messreihe häufig aussagekräftiger. Trends sollten unter vergleichbaren Last- und Drehzahlbedingungen bewertet werden. So wird sichtbar, ob ein Wert nur schwankt oder sich tatsächlich in Richtung eines Schadens entwickelt.

Welche Messwerte können auf einen beginnenden Wälzlagerschaden hinweisen?

Hinweise können charakteristische Frequenzanteile, Hüllkurvensignale, steigende Schwingungen, Temperaturänderungen oder auffällige Geräusche sein. Drehzahl, Last, Schmierung und Messpunkt beeinflussen die Bewertung. Wir kombinieren deshalb Spektrum, Trend und Betriebszustand, bevor eine Maßnahme empfohlen wird.

Was lässt sich aus einer Wirkungsgradanalyse einer kompletten Antriebskette ableiten?

Eine Wirkungsgradanalyse zeigt, wo zwischen elektrischer Aufnahme und nutzbarer Prozessleistung Verluste entstehen. Motor, Umrichter, Kupplung, Getriebe und Arbeitsmaschine können einzeln oder im Zusammenspiel auffällig sein. Die Ergebnisse helfen, technische Maßnahmen nach Einsparpotenzial und betrieblicher Relevanz zu priorisieren.

Welche Voraussetzungen braucht eine aussagekräftige Vergleichs- oder Trendmessung?

Messpunkte, Sensorik, Drehzahl, Last und Prozesszustand müssen ausreichend vergleichbar sein. Änderungen an Maschine oder Anlage sind gemeinsam mit Datum und Betriebsbedingungen zu dokumentieren. Nur so lässt sich unterscheiden, ob ein Messwert durch den Zustand der Maschine oder durch andere Betriebsbedingungen verändert wurde.

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